Proteinpulver: Der ultimative Fitness-Booster

Das richtiProteinpulver-Resultatge Proteinpulver spielt für die geistige und körperliche Fitness eine große Rolle. Egal, ob es um Muskelaufbau oder Fettabbau geht, setzt man auf die richtigen Proteinquellen, können die gewünschten Ziele schneller erreicht und langfristig gehalten werden. Dieses Wissen über Proteine machen sich Athleten seit Jahrzehnten zu Nutze und steigern so, durch die Zunahme von Proteinpulver, ihren Muskelstoffwechsel. Damit auch Sie von diesem Wissen profitieren können und nicht den Durchblick bei der Wahl des richtigen Proteinpulvers verlieren, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Sie auf diesen Weg mit unserer Erfahrung zu unterstützen.

Das Proteinpulver 1 x 1

Das größte Problem, dass die meisten Menschen beim Kauf eines für Sie geeigneten Proteinpulvers haben, ist das Sie nicht wissen was ein gutes Proteinpulver ausmacht. Wir werden Ihnen dabei helfen diese Wissenslücke zu schließen, indem wir auf die unterschiedlichen Proteinpulversorten eingehen und deren Anwendungsgebiete beleuchten. So können auch Sie Ihr Geld sinnvoll investieren und Ihrem Körper das geben, was er für den Aufbau eines starken Immunsystems, geistiger Fitness und massiver Muskelmasse braucht. In diesem Artikel bekommen Sie die Antwort auf folgende Punkte:

  • Biologische Wertigkeit: Was macht ein hochwertiges Proteinpulver aus?
  • Proteinpulver: Welche wichtigen Proteinpulversorten gibt es?
  • Proteinpulver-Etiketten verstehen: 3 Tipps zum perfekten Fitness-Booster!
  • Kaufempfehlung: Diese Proteinpulver können wir aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen empfehlen!

Biologische Wertigkeit (BW): Was macht ein hochwertiges Proteinpulver aus?

Die Biologische Wertigkeit eines Proteins gilt als Maß dafür, mit welcher Effizienz der menschliche Körper das aufgenommene Protein in körpereigenes Protein umwandeln kann. Mit anderen Worten bedeutet das für Sie, je höher die biologische Wertigkeit, desto weniger Proteinpulver müssen Sie einnehmen. Eine besondere Bedeutung wird bei der Einstufung eines Proteins, dem Gehalt an essentiellen Aminosäuren zugeschrieben, da diese vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden. Zudem sollte Sie darauf achten, dass das Proteinpulver ein geringes Maß an nicht essentiellen Aminosäuren enthält. Diese belasten Ihren Körper nur mit zu viel Harnstoff, was zur Übersäuerung führen kann. Der deutsche Mediziner und Ernährungswissenschaftler Karl Thomas entwickelt Mitte des 20. Jahrhunderts einen Index, um die biologischen Wertigkeit von Proteinen vergleichen zu können. Das Vollei mit einem Basiswert von 100 wird zur Qualitätsbewertung von Proteinen als Referenz-Protein verwendet. Was bedeutet, dass wenn ein Produkt eine höhere biologische Wertigkeit als 100 besitzt, das darin enthaltene Eiweiß besser vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Tierische Proteine besitzen in der Regel eine höhere biologische Wertigkeit als pflanzliche Proteine. Durch geschickte Kombination verschiedener Proteine kann jedoch die biologische Wertigkeit eines Proteinpulver gesteigert werden. Folgende Proteinpulver sollten Sie kennen:

  • Soja Protein                                                                ->      BW = 74 – 85
  • Casein (Milcheiweiß)                                               ->      BW = 77
  • Molkenprotein                                                           ->      BW = 104
  • Mehrkomponenten-Protein                                 ->      BW = 70 – 140
  • CFM-Whey-Protein (Molkenprotein)                 ->      BW = 140

 

Proteinpulver:Welche wichtigen Proteinpulversorten gibt es?

Soja Protein: Das Veganer-Protein

Soy Protein Isolat - PeakDas Soja Protein ist ein rein pflanzliches Proteinpulver und aufgrund seiner für pflanzliche Proteine hohen biologischen Wertigkeit, besonders bei Vegetariern und Veganern beliebt. Zudem enthält Soja Protein kein Cholesterin und keine Laktose. Was für Menschen, die unter einem hohem Cholesterinspiegel und Laktoseintoleranz leiden, besonders interessant ist. Auch Bodybuilder und Fitnessmodels setzten die letzten Wochen vor einem Wettkampf oder Fotoshooting immer häufiger auf Soja-Proteinpulver, um den Körper noch stärker zu definieren.

Casein (Milcheiweiß): Das Langzeit-Protein

Casein Protein - Weider Casein wird durch seine Protein-Molekülstruktur viel langsamer vom Körper aufgenommen als andere Proteine. Was dazu führt, dass man zwar das anabole Trainings-Zeitfenster bei der Einnahme von Casein Proteinpulver verpasst, dafür das Casein den Muskelaufbau konstant für 3-5 Stunden unterstützt. Wegen genau dieser langanhaltenden, fettarmen Proteinzufuhr, wird das Casein auch gerne als Night-Time-Proteinpulver vor dem Zubettgehen eingenommen. Denn gerade während des Schlafes laufen Reparatur- und Muskelaufbauprozesse im menschlichen Körper auf Hochtouren. Wodurch das Casein auch als Muskeabbau-Hemmer Nummer Eins zählt.

Whey Protein (Molkenprotein): Das Turbo-Protein

DasCasein Protein - Weider  Whey Protein (Molkenprotein) ist ein sehr gut verdauliches Protein und wird von allen Proteinpulvern am schnellsten vom Körper aufgenommen. Zudem ist Whey Protein, wenn es um die Stimulation der Eiweiß-Synthese im Körper geht – jener Prozess im Körper der für den Muskelaufbau zuständig ist, gegenüber allen anderen Proteinen überlegen. Diese Eigenschaften machen das Whey Protein besonders für Sportler, vor und nach einer Trainingseinheit interessant. Das hochwertigste Whey Protein das es auf dem Markt zu erwerben gibt, wird durch das Cross-Flow-Microfiltration (CFM) Verfahren gewonnen. Hierbei handelt es sich um kalt verarbeitetes Whey Proteinpulver, das kein überflüssiges Milchzucker und nur einen minimalen Anteil an Fett enthält. Dieses Premium Produkt glänzt durch zahlreiche gute Eigenschaften und steht mit einer biologischen Wertigkeit von 140 ganz oben auf dem Podest unter den Proteinpulvern. Allerdings sind CFM-Whey-Proteinpulver mit Abstand auch die teuersten Proteinpulver.

Mehrkomponenten-Proteinpulver: Das X-Protein

Mehrkomponenten-Protein - MammutBeim Mehrkomponenten-Proteinpulver handelt es sich um ein aus verschiedenen Proteinen (meist 3-5 Protein-Arten) zusammengesetztes Proteinpulver. Durch geschickte Kombination verschiedener Proteine können die Vorteile jedes einzelnen Proteins genutzt werden, was zu einer sehr hohen biologischen Wertigkeit führen kann. Besonders die Kombinationsvorteile durch langsam und schnell verdaulichen Proteine sprechen für ein Mehrkomponenten-Proteinpulver. Da jedoch der Ausdruck des Mehrkomponenten-Proteinpulvers nicht standardisiert ist, können sich hierhinter auch sehr viele minderwertige Proteine verbergen. Diese Lücke wird von vielen Proteinpulver-Herstellern gerne ausgenutzt, um die Kosten zu senken. Was die Wahl des richtigen Proteinpulvers für die meisten Konsumenten sehr schwer macht. Gerade hier sollten Sie die Augen offen halten und aufmerksam die Etiketten Lesen!

Proteinpulver-Etiketten verstehen: 3 Tipps zum perfekten Fitness-Booster!

Tipp Nr. 1: Ein Blick in die Zutatenliste

Was die meisten Konsumenten nicht Wissen ist, dass die Reihenfolge in der die Komponenten (Molkeprotein, Milchprotein, Sojaprotein ect.) aufgelistet sind, besonders entscheidend ist. Je weiter hinten eine Komponente auf der Zutatenliste aufgeführt ist, desto weniger ist von ihr im Proteinpulver enthalten. Dieses Unwissen der meisten Konsumenten nutzen viele Hersteller gerne aus und verwenden für ihre Produkte einen hohen Anteil an minderwertigen Zutaten. Leider kann der genau Anteil der jeweiligen Komponente nicht so einfach herausgefunden werden, was in der Praxis zu erheblichen Schwierigkeiten führt. Um dieses Problem zu umgehen, empfehlen wir lieber auf reine Proteine anstatt auf Mehrkomponenten-Proteine zusetzen.

Tipp Nr. 2: Das Herstellungsverfahren ist auschlaggebend!

Das Herstellungsverfahren eines Proteinpulvers gehört zu den wichtigsten Information die man beachten sollte. Proteinpulver wird i.d.R. mit Hilfe von Ionenaustausch oder Mikrofiltration verarbeitet. Das Ionenaustausch-Verfahren ist zwar das günstigere der beiden Verfahren, beschädigt jedoch durch den Einsatz geringer Mengen an Chemikalien einige wertvolle Aminosäuren die für die menschliche Zellstruktur und das Immunsystem wichtig sind. Wir empfehlen auf das Mikrofiltrationsverfahren zu setzen, das vollkommen ohne Verwendung von Chemikalien auskommt und wodurch eine hohe Reinheit, ein besonders hoher Proteinanteil und ein geringerer Anteil an Milchzucker und Gesamtfett erreicht wird. Zudem sollten Sie auf kalt verarbeitete Proteinpulver setzen. Wird ein Protein nämlich mit über 80 °C erhitzt, führt dies zu strukturellen Veränderungen und somit zu Verlusten von biologischen Funktionen. Da dieses Herstellungsverfahren teurer ist als andere Verfahren, wird es von den Herstellern auch als Hinweis auf der Verpackung deklariert. Sollte dazu keine Information zu finden sein, können Sie davon ausgehen, dass das Protein nicht kalt verarbeitet wurde.

Tipp Nr. 3: Hydrolysat? Es gibt besseres!

Hydrolyse ist ein Prozess der normalerweise erst im Rahmen der Verdauung im Körper entsteht, weshalb man ein auf diese Art verarbeitetes Proteinpulver auch als eine Art „vorverdautes“ Proteinpulver bezeichnen kann. Hydrolysat ist somit bereits enzymatisch in kleinste Teile gespalten, was die Aufnahmegeschwindigkeit durch den Körper verbessert. Durch diesen Verarbeitungsprozess bekommt das Proteinpulver jedoch einen bitteren Nachgeschmack und es werden einige wichtige Aminosäuren geschädigt. Ein gesunder menschlicher Körper benötigt ein so verarbeitetes Proteinpulver nicht. Wir empfehlen ihnen darauf zu verzichten!

Kaufempfehlung: Diese Proteinpulver können wir aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen empfehlen!

ProteinpulversorteWhey ProteinSoja ProteinCaseinMehrkomponenten
Hersteller
Frey Nutrition
Peak
Weider
Mammut
Preis / kg
40,37 Euro
19,50 Euro
31,09 Euro
12,33 Euro
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